Mein Kind in WhatsApp, Instagram, Snapchat und Co.

Für Eltern und Interessierte

Soziale Medien werden im Freundeskreis Ihrer Kinder zu unausweichlichen Kommunikationskanälen. Das Kontakthalten und die Teilhabe an Kommunikationsprozessen ist hierbei ein wesentliches Nutzungsmotiv. Auch YouTube und TikTok gehören mittlerweile zur digitalen Lebenswelt von Heranwachsenden und haben Einfluss auf die Entwicklung Ihrer Kinder.

Die Nutzung sozialer Medien stellt Fragen an ihre Medienerziehung:

  • Wie können wir die Privatsphäre unseres Kindes und der Familie in sozialen Medien wahren?
  • Wie können wir Mediennutzungszeiten einhalten und Kommunikationsstress vermeiden?
  • Wie schützen wir unser Kind vor sexueller Anmache im Netz?
  • Wie schützen wir unser Kind vor Identitätsdiebstahl?

Dieser Medienworkshop geht auf Ihren Erziehungsalltag ein und gibt Antworten zur sicheren Nutzung von sozialen Netzwerken. Wir werden Registrierungsprozeduren und Privatsphäreeinstellungen beispielhaft durchgehen und Altersfreigaben der einzelnen Anbieter*innen vor dem Hintergrund der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) diskutieren.

Für Eltern und Interessierte

Wenn Sie Ihrem Kind ein eigenes Smartphone zur Verfügung stellen, steht es vor einer entscheidenden Schwelle in die digitale Welt. Denn spätestens mit der elterlichen Erlaubnis beginnt für Kinder die Digitalisierung des  (Familien-) Lebens. Das wirft viele Fragen auf, zum Beispiel:

  • Welche persönlichen Daten unseres Kindes möchten wir bei der Einrichtung von Accounts im Internet angeben?
  • Wie können wir Einstellungen zum Jugendschutz auf dem Smartphone vornehmen?
  • Wie können wir in der Familie Nutzungszeiten gemeinsam vereinbaren?
  • Wie schützen wir unser Kind vor Internetkriminalität?

Der Elternmedienworkshop ist ganz auf Ihren (Medien-) Erziehungsalltag zugeschnitten und gibt Ihnen konkrete Antworten zur sicheren Nutzung von Smartphones. Es werden Jugendschutzeinstellungen vorgestellt, die Sie direkt am eigenen Gerät praktisch ausprobieren können. Sie bekommen Tipps, wie Sie Ihre Kinder bei der Mediennutzung kompetent begleiten können und wie ein bewusster Umgang mit den digitalen Medien vermittelt werden kann.

Die Jugendförderung des Landkreises Gießen bietet eine Telefonberatung für Eltern zum Thema Medien in der Familie an. Hier können Sie sich zu allen Fragen zum Thema Medienerziehung beraten lassen.

  • Wie gehe ich mit Altersfreigaben um? Welche Möglichkeiten und Grenzen haben Filter- und Jugendschutzprogramme? Wann ist mein Kind alt genug für ein Smartphone und welche Altersfreigaben muss ich beachten?
  • Wo finde ich gute Internetangebote und Apps für Kinder? Welche Internetseiten und gute Apps empfehlen Sie und woran erkenne ich gute Angebote für mein Kind? 
  • Welche Medienzeiten empfehlen Sie für mein Kind? Wie kann ich angemessene Medienzeiten in der Familie mit meinem Kind aushandeln?
  • Wie schütze ich die Privatsphäre meiner Familie? Was sollte ich zum Schutz der Daten meines Kindes und meiner Familie tun und welche Verpflichtungen ergeben sich für Eltern aus der EU-Datenschutz-Grundverordnung?
  • Wo finde ich Hilfe im digitalen Notfall? Wer hilft mir bei Internetkriminalität, Identitätsdiebstahl, Cybermobbing oder Cybergrooming (sexuelle Anmache im Netz)?

Liebe Eltern, nutzen Sie das Angebot!

Für Eltern of Color und Bezugspersonen of Color

Was tun, wenn mein Kind in der Schule Rassismus erlebt? Wie weiter, wenn meine Nichte/Neffe rassistisch ausgegrenzt oder gemobbt wird?

Die Diskriminierung der eigenen oder der uns anvertrauten Kinder macht oft sprachlos. Manchmal weckt sie auch Erinnerungen.

Aber: Wenn wir Erfahrungen teilen und unsere Tipps weitergeben, kann uns das stärken! Dieser Empowerment-Abend soll ein Raum für den Austausch von Strategien und Vernetzung sein. Er ist ausschließlich für BPoC*-Eltern und BPoC*-Bezugspersonen offen.

*BPoC steht für Schwarze Menschen und Menschen of Color, die in Deutschland selbst Rassismuserfahrungen machen. Eingeladen sind auch Menschen, die diskriminiert werden, weil sie (oder ihre Eltern) Migrant*innen sind.

Gute Perspektiven für junge Menschen zu schaffen, ist eine wichtige Aufgabe kommunaler Politik. Gute Bedingungen, Mitsprachemöglichkeiten und ansprechende Angebote sind beste Voraussetzungen, damit eine Stadt oder Gemeinde zum attraktiven Lebensort für Kinder und Jugendliche wird, mit dem sie sich identifizieren können. Junge Menschen für die eigene Kommune zu gewinnen und sie an Stadt- und Gemeindeentwicklung zu beteiligen, ist eine Investition in die Zukunftsfähigkeit eines Gemeinwesens.

Kommunale Jugendbeauftragte werden aus den Reihen der politischen Mandatsträger*innen in den Städten und Gemeinden benannt. Überparteilich und ehrenamtlich unterstützen und fördern sie vor Ort die Anliegen von Kindern und Jugendlichen und einer besseren Verständigung von Jung und Alt. Sie sorgen mit dafür, dass die Ideen, Belange und Sichtweisen junger Menschen in politische Entscheidungen  einfließen und fördern damit eine gute Jugendinfrastruktur in ihrer Stadt oder Gemeinde.

Für benannte bzw. an der Funktion interessierte Jugendbeauftragte.

Ein erstes Informations- und Qualifizierungsseminar im September 2020 diente der Vermittlung fachlichen Basiswissens und der Erarbeitung erster Schritte in der neuen Funktion für die jeweilige Kommune.

Es wurde übereinstimmend der Bedarf nach weiteren Terminen formuliert, um praxisorientiert fachliche Unterstützung und Orientierung zu geben und vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch zu profitieren. Hier sind auch weitere, neu gewählte, Jugendbeauftragte oder an der Aufgabe Interessierte herzlich willkommen.

Für Eltern und Interessierte

Die Jugendförderung des Landkreises Gießen bietet eine Telefonberatung für Eltern zum Thema Medien in der Familie an. Hier können Sie sich zu allen Fragen zum Thema Medienerziehung beraten lassen.

  • Wie gehe ich mit Altersfreigaben um?
    Welche Möglichkeiten und Grenzen haben Filter- und Jugendschutzprogramme?
    Wann ist mein Kind alt genug für ein Smartphone und welche Altersfreigaben muss ich beachten?
  • Wo finde ich gute Internetangebote und Apps für Kinder?
    Welche Internetseiten und gute Apps empfehlen Sie und woran erkenne ich gute Angebote für mein Kind?
  • Welche Medienzeiten empfehlen Sie für mein Kind?
    Wie kann ich angemessene Medienzeiten in der Familie mit meinem Kind aushandeln?
  • Wie schütze ich die Privatsphäre meiner Familie?
    Was sollte ich zum Schutz der Daten meines Kindes und meiner Familie tun und welche Verpflichtungen ergeben sich für Eltern aus der EU-Datenschutz-Grundverordnung?
  • Wo finde ich Hilfe im digitalen Notfall?
    Wer hilft mir bei Internetkriminalität, Identitätsdiebstahl, Cybermobbing oder Cybergrooming (sexuelle Anmache im Netz)?

Liebe Eltern, nutzen Sie das Angebot!

Für Eltern und Interessierte

Wenn Sie Ihrem Kind ein eigenes Smartphone zur Verfügung stellen, steht es vor einer entscheidenden Schwelle in die digitale Welt. Denn spätestens mit der elterlichen Erlaubnis beginnt für Kinder die Digitalisierung des  (Familien-) Lebens. Das wirft viele Fragen auf, zum Beispiel:

  • Welche persönlichen Daten unseres Kindes möchten wir bei der Einrichtung von Accounts im Internet angeben?
  • Wie können wir Einstellungen zum Jugendschutz auf dem Smartphone vornehmen?
  • Wie können wir in der Familie Nutzungszeiten gemeinsam vereinbaren?
  • Wie schützen wir unser Kind vor Internetkriminalität?

Der Elternmedienworkshop ist ganz auf Ihren (Medien-) Erziehungsalltag zugeschnitten und gibt Ihnen konkrete Antworten zur sicheren Nutzung von Smartphones. Es werden Jugendschutzeinstellungen vorgestellt, die Sie direkt am eigenen Gerät praktisch ausprobieren können. Sie bekommen Tipps, wie Sie Ihre Kinder bei der Mediennutzung kompetent begleiten können und wie ein bewusster Umgang mit den digitalen Medien vermittelt werden kann.

Für Mitarbeiter*innen aus der Kinder- und Jugendarbeit

Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Bereichen der Jugendarbeit, der Politik und in der Gesellschaft ist ein zentrales Anliegen unserer Initiative „Jugendgerechter Landkreis - jugendgerechte Städte und Gemeinden im Landkreis Gießen“.

In diesem Seminar legen wir den Grundstein für eine gelingende Begleitung der Jugendlichen bei ihren Beteiligungsvorhaben. Wir betrachten die gesetzlichen Grundlagen und lernen Formen und praktische Beispiele von Partizipation in der Jugendarbeit kennen.

Gemeinsam behandeln wir die Frage, wie Partizipation von Jugendlichen konkret in der eigenen Einrichtung oder der Kommune gelingen kann.

Inhalte sind:

  • Grundlagen der Demokratie
  • Was ist Jugendbeteiligung/Partizipation?
  • Eigene (partizipative) Haltung
  • Aktionsfelder, Formen und Zielgruppen
  • Chancen und Grenzen der Jugendbeteiligung
  • Auswahl: Methoden der Jugendbeteiligung

Für ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Kinder- und Jugendarbeit

Jugendliche sind während der Pubertät aufregenden Zeiten ausgesetzt: Es finden enorme körperliche und seelische Veränderungsprozesse statt und Fragen, Wünsche und Interessen bezüglich Geschlechtsidentität und Sexualität nehmen zu.

Dies ist auch in der Vereinsarbeit spürbar.

Jugendliche signalisieren: „Sprecht mit uns, seid aufmerksam, nehmt uns wahr und unterstützt uns - auch wenn die Themen der Vereinsarbeit vielleicht dadurch zeitweise in den Hintergrund treten“. Doch wie kann eine solche Unterstützung aussehen? Wie kann in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen angemessen reagiert werden? Wie kann über sexualpädagogische Themen gesprochen werden? Wer kann helfen?

Die Fortbildung will die Handlungsmöglichkeiten von Ehrenamtlichen aus Vereinen stärken und erweitern. Folgende Inhalte werden eine Rolle spielen:

  • Die psychosexuellen Entwicklungen und Erfahrungen von Jugendlichen in der Pubertät.
  • Erfahrungen aus der Vereinsarbeit mit Fragen/Themen zu Pubertät: Was ist erlaubt? Was ist nicht erlaubt?
  • Wie wird im Verein mit dem Thema umgegangen?
  • Was können/wollen Vereine tun um Kinder/Jugendliche in dieser Lebensphase zu unterstützen?
  • Was sind Grenzverletzungen, Übergriffe? Was ist sexualisierte Gewalt?

Wie Verschwörungserzählungen auf YouTube das Weltbild von Jugendlichen prägen

Für Multiplikator*innen aus der Medienpädagogik, Mitarbeiter*innen aus der Kinder- und Jugendarbeit, Sozialarbeiter*innen an Schulen und Lehrkräfte.

YouTube eignet sich hervorragend für die Verbreitung alternativer Wahrheiten und Verschwörungserzählungen. Die Bewegung der „Flat Earther“ ist davon überzeugt, dass die Erde eine Scheibe ist. Dieses Beispiel verdeutlicht, wie postwissenschaftliche Mythen das Weltbild vieler Menschen nachhaltig beeinflussen. YouTube ist sehr beliebt unter Heranwachsenden. Laut der aktuellen JIM-Studie schauen ein Fünftel der Jugendlichen hierüber aktuelle Nachrichten.

Junge Menschen kommen so auch mit Verschwörungserzählungen in Kontakt. Wie prägen diese Inhalte das Weltbild Jugendlicher? Und wie äußert sich das im Verhalten? Bergen solche Botschaften die Gefahr der Radikalisierung junger Menschen, wenn sie gezielt politisch aufgeladen sind? Werden sie zum Motiv für Anschläge, wie das z. B. bei dem Anschlag in Hanau am 19. Februar 2020 der Fall war? Die Fortbildung vermittelt Strategien und praktische Methoden, wie pädagogische Fachkräfte Verschwörungsmythen in Schule und Jugendarbeit präventiv begegnen können.

Jugendförderung des Landkreises Gießen | Bachweg 9 | 35398 Gießen
Tel. 0641 9390-9104/9105 | jugendfoerderung@lkgi.de

Besuchen Sie uns auch auf Facebook!

IMPRESSUM

Jugendförderung des Landkreises Gießen
Bachweg 9 | 35398 Gießen
Tel. 0641 93909-104/105
jugendfoerderung@lkgi.de

Besuchen Sie uns auch auf Facebook!

chevron-down