Starke, glückliche und verantwortungsvolle junge Menschen durch gute und verantwortungsvoll durchgeführte Kinder- und Jugendarbeit.
Wir qualifizieren Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Ehrenamtliche aus Vereinen, Engagierte aus dem schulischen Kontext oder der Kommunalpolitik und sonstige Interessierte. Für eine starke Demokratie und Zivilgesellschaft bieten wir Ihnen außerdem immer wieder Veranstaltungen zu gesellschaftspolitischen Themen an. Die Formate unserer Bildungsarbeit sind Fortbildungen, Onlineveranstaltungen, Seminare, Workshops, Informationsveranstaltungen, Vorträge und Fachtagungen.

Fördermöglichkeiten der Medienbildung in der außerschulischen Jugendbildung
Für Mitarbeiter*innen aus der außerschulischen Jugend- und Bildungsarbeit, Sozialarbeiterinnen an Schulen und Multiplikator*innen der Medienpädagogik
Die Förderung der Medienkompetenz von jungen Menschen ist ein wichtiges Ziel des präventiven Jugendschutzes. Die außerschulische Jugendbildung ist hier herausgefordert, lebensweltorientierte Angebote zu entwickeln, mit denen Kinder und Jugendliche einen mündigen und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien erlernen.
Gleichzeitig wird der gesetzliche Jugendmedienschutz an die digitale Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen angepasst. Das Jugendschutzgesetz (JuSchG) wurde 2021 novelliert, der Digital Service Act (DSA) besteht seit 2024 und der Jugendmedienschutz Staatsvertrag (JMStV) wurde 2025 überarbeitet. Aus der Bundesprüfstelle für Jugendgefährdende Medien ist die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz geworden. Ein zentrales Anliegen zum Schutz von Heranwachsenden im Netz, ist die sichere und eindeutige Altersverifikation. Verbote sozialer Netzwerke für Kinder und Jugendliche sind immer wieder in der Diskussion.
Die Onlinefortbildung möchte hier einen Überblick über die aktuellsten Entwicklungen im Jugendmedienschutz bieten und Fördermöglichkeiten aufzeigen.
Referentin: Anne Moll (Referentin für außerschulische Jugendbildung und Jugendschutz im Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales)
Ansprechpartner: Thomas Graf
Hier geht es zur Anmeldung.

Sexuelle Selbstbestimmung in digitalen Räumen
Fortbildung für Mitarbeiterinnen aus der Kinder- und Jugendarbeit, Jugendpflegen, Sozialarbeiterinnen an Schulen, UBUS-Fachkräfte, (Beratungs-)Lehrkräfte und Interessierte
Digitale Räume sind für Jugendliche zentrale Erfahrungsräume in ihrer sexuellen Entwicklung – hier wird ausprobiert,
geflirtet, entdeckt. Körper, Lust und Nähe werden neu erlebt. Gleichzeitig können erste, teils unbeabsichtigte Begegnungen mit Pornografie, freizügigen Bildern oder Sexting persönliche Grenzen massiv verletzen.
Jugendliche brauchen Räume, in denen sie lernen können, wie auch online Konsens entsteht – und wie eigene sowie fremde Grenzen geachtet werden. Dafür braucht es Begleitung und Unterstützung. Wie können pädagogische Fachkräfte sie dabei kompetent stärken?
Die Fortbildung vermittelt praxisnahes Wissen und Methoden, um den selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien junger Menschen zu stärken. Jugendgerechtes Aufklärungsmaterial und Beratungsangebote werden erörtert. Ziel der Fortbildung ist es, pädagogische Fachkräfte als verlässliche Begleitpersonen zu befähigen, Jugendlichen Sicherheit zu geben und ihnen zu helfen, ihre sexuelle Selbstbestimmung, auch im digitalen Raum, zu entwickeln.
Referent*in: Carolin Jentzsch (Pro Familia Gießen)
Ansprechperson: Thomas Graf
In Kooperation mit Pro Familia Gießen
Hier geht es zur Anmeldung

Die Fortbildungsreihe der Jugendförderungen und Jugendbildungswerke Mittelhessen besteht aus mehreren Modulen, die alle einzeln bei den jeweiligen Anbieter*innen gebucht werden. Eine Übersicht findet sich auf der Internetseite der LAG Kinder- und Jugendbeteiligung: https://kinder-jugendbeteiligung-hessen.de/
Die Veranstaltungsreihe bietet wiederkehrende Termine und vermittelt praxisnahe Kenntnisse, Fertigkeiten und Methoden, um Beteiligungsprojekte in Kommunen und Einrichtungen durchzuführen und zu begleiten. Dabei steht in allen Modulen der Praxisbezug im Vordergrund und viele der Inhalte werden direkt praktisch von den Teilnehmer*innen angewandt und erprobt.
Wichtiger Hinweis: Die Module müssen einzeln bei den jeweiligen Jugendbildungswerken und Jugendförderungen gebucht werden. Hierzu finden Sie bei den jeweiligen Modulen den Anmelde-Link sowie Informationen zu Termin, Ort, Kosten usw.
Teilnahmebescheinigungen werden ebenfalls von dem durchführenden Träger ausgestellt. Sollten Sie eine Gesamtbescheinigung für die Teilnahme an mehreren Modulen benötigen, sprechen Sie das bitte bei dem Veranstalter des letzten Moduls an, das Sie besucht haben.
Die Platzvergabe erfolgt vordergründig für Interessierte aus Mittelhessen. Bei freien Plätzen können Interessierte aus anderen Regionen selbstverständlich berücksichtigt werden. Eine entsprechende Anfrage lohnt sich!

Für ehren-, neben- und hauptamtliche Mitarbeiter*innen aus der Kinder- und Jugend-, Vereins- und Verbandarbeit sowie den Jugendfeuerwehren
Personen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, werden in unseren Fortbildungen dafür geschult, den Schutzauftrag des § 8a SGB VIII in der Kinder und Jugendarbeit verantwortlich wahrzunehmen und umzusetzen.
Wesentliche Inhalte sind:
• § 8a SGB VIII in der pädagogischen Arbeit
• Definitionen unterschiedlicher Formen von Kindeswohlgefährdung
(körperliche Misshandlung, sexueller Missbrauch, Vernachlässigung)
• Differenzierung von Wissen und Verdacht
• Vorstellung und Anwendung der Interventionspläne im Landkreis Gießen
• Konkrete Übungen mit Fallbeispielen
Zielgruppe sind haupt-, neben- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen aus der Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Gießen. (Die Fortbildung ist nicht für die Sozialarbeit an Schulen und Jugendhilfe ausgerichtet!). In den Jugendpflegen sind das Verantwortliche in Jugendzentren, bei Ferienspielen oder Freizeiten sowie in der Leitung von Kinder- und Jugendgruppen. In der Vereins- und Verbandsarbeit betrifft das alle Angebote, die sich an Kinder und Jugendliche richten, z.B. die Jugendfeuerwehren.
Hier geht es zur Anmeldung.
Jugendförderung des Landkreises Gießen | Bachweg 9 | 35398 Gießen
Tel. 0641 9390-9104/9105 | jugendfoerderung@lkgi.de
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Jugendförderung des Landkreises Gießen
Bachweg 9 | 35398 Gießen
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