Grundsätze für die Maßnahmen der Kinder- und Jugenderholung

Download: Antragsformular "Gewährung einer Beihilfe zur Kindererholung"


1 Gegenstand der Förderung

Gefördert werden können:
1. Erholungsaufenthalte in Heimen (Erholungsheime, Jugendheime, Jugendherbergen,
Schullandheime, Kinderheime etc.), in Zeltlagern in Verbindung mit festen Einrichtungen
und in angemieteten Räumen,

2. Tageserholungen (Stadtranderholungen), Tages-wanderungen, Ferienbetreuungsmaßnahmen
und Ferienspiele.

Erholungsaufenthalte, die als vorbeugende Gesundheitshilfe oder als Krankenhilfe nach §§ 36
und 37 des Bundessozialhilfegesetzes zu gewähren sind, können nicht gefördert werden. Eine gezielte Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach sozialen Gesichtspunkten ist erforderlich. Die eingesetzten Landesmittel sollen insbesondere für Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren aus sozialen Brennpunkten, aus schlechten
Lohnverhältnissen, von Sozialhilfeempfängerinnen und Sozialhilfeempfängern, Rentnerinnen und Rentnern sowie Arbeitslosen verwendet werden. Die Integration der Kinder und Jugendlichen von dauerhaft hier lebenden Ausländern und Spätaussiedlern soll dabei besonders berücksichtigt werden.

Träger der Maßnahmen können
a) die Jugendämter und

b) Kommunen sowie die anerkannten Verbände der freien Wohlfahrtspflege
sein.

2 Umfang der Förderung

Die Zuwendung wird zu den Ausgaben für Unterkunft, Verpflegung und Fahrt der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen und den anteilsmäßigen Ausgaben für die Beschäftigung von Betreuungskräften gewährt.
Sie wird als Projektförderung in Form einer pauschalierten Festbetragsförderung geleistet und beträgt pro Tag und geförderter Person 10,00 EUR. Die Zuwendung darf nicht mehr als die tatsächlich dem Träger entstandenen Kosten betragen. Sie wird maximal bis zu dem in der Inaussichtstellung genannten Betrag gewährt.

Maßnahmen nach Abschnitt 1 Nr. 1 dürfen 10 Tage nicht unter- und vier Wochen nicht überschreiten.
Maßnahmen nach Abschnitt 1 Nr. 2 sollen innerhalb des Ferienzeitraumes an mindestens 10 Tagen durchgeführt werden.

Das Jugendamt entscheidet über den Mitteleinsatz im Jugendamtsbezirk. Ihm obliegt die Koordinierung der Maßnahmen der Kinder- und Jugenderholung. Für die mit der Maßnahme geförderten Kinder und Jugendlichen ist vom Träger der Maßnahme eine Unfall- und Haftpflichtversicherung abzuschließen. Andere Landesmittel dürfen für Kinder und Jugendliche, die nach diesen Maßnahmen gefördert werden, nicht verwendet werden. Zuweisungen dürfen nur für Kinder und Jugendliche aus Hessen verwendet werden.

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