Freistellung für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Jugendarbeit

Im Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch (HKJGB) ist das „Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts in der Jugendarbeit“ verankert. Mit diesem Gesetz wird ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Jugendarbeit eine Freistellung für ihre engagierte Tätigkeit ohne Einbuße von Gehalt und Lohn ermöglicht.

Eine bezahlte Freistellung kann in Anspruch genommen werden für Tätigkeiten als LeiterIn, als pädagogische/MitarbeiterIn oder als HelferIn bei Veranstaltungen, in denen Kinder und Jugendliche betreut werden. Das gilt auch für die Teilnahme an Veranstaltungen (Tagungen, Seminare, Lehrgänge), die von Jugendverbänden, Jugendämtern sowie im Jugendsport durchgeführt werden.

Jede Person aus Hessen, die über 16 Jahre alt ist und in der Privatwirtschaft, bei gemeinnützigen Organisationen oder in anderen Betrieben beschäftigt ist, hat Anspruch auf bis zu zwölf Arbeitstage bezahlte Freistellung im Jahr.

Voraussetzung ist, dass die Person ehrenamtlich in der Jugendarbeit der Jugendverbände, bei sonstigen Jugendgemeinschaften und deren Zusammenschlüssen, in der öffentlichen Jugendpflege und -bildung sowie im Jugendsport in Vereinen, dem Landessportbund oder in den Sportfachverbänden tätig ist.

Alle wichtigen Informationen zum Antragsverfahren der Freistellung und über das Verfahren für die Erstattung des gezahlten Arbeitsentgeltes können in der linken Spalte heruntergeladen werden.