Cybergrooming – Anmache im Netz

Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen über Social Media. Laut dem Bericht von Jugendschutz.net aus 2017 ist die pädosexuelle Szene über soziale Medien gut vernetzt. Hierbei werden die Kommunikationsplattformen
nicht nur rege zum Austausch von Kinderund Jugendpornografie genutzt, sondern auch zur konkreten Kontaktanbahnung. Das sogenannte Cybergrooming, die sexuelle Anmache im Netz, wird u. a. über bei Kindern und Jugendlichen aktuell beliebten Social Media Kanäle, wie WhatsApp, Instagram, YouTube und TikTok (ehemals  musical.ly) betrieben.

Sexualtäter versuchen, mit falschen Identitäten und zwielichtigen Komplimenten in die Kinderzimmer einzudringen. Ihr Ziel ist es, ein Vertrauensverhältnis zu ihren Opfern aufzubauen, um anschließend Nacktbilder oder Cybersex zu erpressen. Die Fachtagung beleuchtet Täterstrategien von Pädophilen im Netz. Demgegenüber werden konkrete
Fallbeispiele aus dem Kommissariat für Sexualstraftaten (K12) und Ermittlungsmethoden aus der Computernetzwerkforensik (ZK50) des Polizeipräsidiums Mittelhessen vorgestellt.

Die Staatsanwaltschaft der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) beleuchtet das Thema aus strafrechtlicher Sicht. Pädagogische Möglichkeiten zur Intervention und Prävention von sexuellem Missbrauch im Netz werden zum Abschluss der Fachtagung vorgestellt und diskutiert.


Termin: 3. September
Ansprechpartner: Thomas Graf
E-Mail: thomas.graf@lkgi.de
Telefon: 0641 9390-9391
Anmeldeschluss: 23. August

Weitere Informationen und Anmeldung mit unserem Anmeldeflyer.

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