Gedenkstättenfahrt in das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald
Im Juli 1937 lässt die SS auf dem Ettersberg bei Weimar das Konzentrationslager Buchenwald errichten.
Mit dem Lager sollen politische Gegner bekämpft,
Juden, Sinti und Roma verfolgt sowie Homosexuelle,
Wohnungslose, Zeugen Jehovas und Vorbestrafte
ausgeschlossen werden.
Am Ende des Krieges ist Buchenwald das größte KZ
im Deutschen Reich. Fast 280.000 Menschen wurden
dort inhaftiert. Über 56.000 Menschen starben
an Folter, medizinischen Experimenten und Auszehrung. Auch 70 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers
Buchenwald gibt es noch viele offene
Fragen:

• Was war das für eine Gesellschaft, die Konzentrationslager
in ihrer Nachbarschaft zuließ?
• Was waren das für Menschen, die zu Unrecht
leiden mussten?
• Wie begann die Geschichte ihrer Ausgrenzung?
• Wie ist es ihnen nach der Befreiung ergangen
und was hat das alles mit uns heute zu tun?

Seminarinhalte
Vor Ort werden wir uns intensiv mit der Geschichte
des Lagers auseinandersetzten, an Führungen teilnehmen, uns mit Biographien und Dokumenten befassen und nach eigenen Schwerpunkten recherchieren. Ebenfalls vorgesehen ist ein praktischer Beitrag zum Erhalt der Gedenkstätte und Raum für eigenes kreatives Arbeiten. Gemeinsame Reflexionsrunden geben Raum, sich  aufdrängenden Fragen zu widmen und Erfahrungen auszutauschen. Nach der Studienfahrt gibt es einen Präsentationsabend an dem wir unsere Erfahrungen weitergeben, hierfür können bspw. eine Fotoausstellung, eigene Geschichten oder Zeichnungen oder auch ein kleines Theaterstück entstehen.

Termin: 20. - 24. August 2018
Ort: Int. Jugendbegegnungsstätte Buchenwald
Kosten: 100,- €
Veranstaltet in Kooperation mit der Theo-Koch-Schule Grünberg
und der Arbeitstelle Holocaustliteratur der Justus-
Liebig-Universität Gießen

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